Allgemeine Reisebedingungen für Pauschalangebote

    Die nachfolgenden Reisebedingungen gelten für Pauschalangebote, welche der Verein Römische Weinstraße auf den
    Seiten 26-29 im Urlaubs- und Gastgebermagazin und auf der Internetseite www.roemische-weinstrasse.de anbietet!

    REISEBEDINGUNGEN FÜR PAUSCHALANGEBOTE DES VEREINS RÖMISCHE WEINSTRASSE

    Sehr geehrter Gast,

    wir bitten Sie um aufmerksame Lektüre der nachfolgenden Reisebedingungen für Pauschalangebote. Diese Reisebedingungen werden, soweit wirksam einbezogen, Bestandteil des Reisevertrages, den Sie - nachstehend „Reisender“ oder „Kunde“ - mit dem Verein Römische Weinstraße e.V., nachstehend VRW abgekürzt, als Reiseveranstalter vor dem 01.07.2018 abschließen. Diese Reisebedingungen gelten ausschließlich für die Pauschalangebote des VRW. Sie gelten nicht für die Vermittlung fremder Leistungen (wie z. B. Gästeführungen und Eintrittskarten) und nicht für Verträge über Unterkunftsleistungen, bzw. deren Vermittlung.

    1. Vertragsschluss
    1.1 Mit der Buchung (Reiseanmeldung), die mündlich, telefonisch, schriftlich, per Fax, per E-Mail erfolgen kann, bietet der Kunde dem VRW den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Grundlage seines Angebots sind die Reisebeschreibung, diese Reisebedingungen und alle ergänzenden Informationen in der Buchungsgrundlage (Katalog, Gastgeberverzeichnis, Internet), soweit diesem dem Kunden vorliegen. Für Online-Buchungen gilt ausschließlich Ziff. 1.3.

    1.2 Der Reisevertrag kommt mit der Buchungsbestätigung des VRW an den Kunden zustande. Sie bedarf keiner
    bestimmten Form. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss erhält der Kunde die schriftliche Ausfertigung der
    Buchungsbestätigung übermittelt. Eine schriftliche Ausfertigung der Buchungsbestätigung kann unterbleiben, wenn die
    Buchung des Kunden kürzer als 7 Werktage vor Reisebeginn erfolgt.

    1.3 Soweit der VRW die Möglichkeit einer verbindlichen Buchung im Wege des elektronischen Vertragsabschlusses über
    eine Internetplattform anbietet, gilt für diesen Vertragsabschluss:

    a) Der Online-Buchungsablauf wird dem Kunden durch entsprechende Hinweise erläutert. Als Vertragssprache steht
    ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung.

    b) Der Kunde kann über eine Korrekturmöglichkeit, die ihm im Buchungsablauf erläutert wird, jederzeit einzelne Angaben korrigieren oder löschen oder das gesamte Online-Buchungsformular zurücksetzen.

    c) Nach Abschluss der Auswahl der vom Kunden gewünschten Reiseleistungen und der Eingabe seiner persönlichen Daten werden die gesamten Daten einschließlich aller wesentlichen Informationen zu Preisen, Leistungen, gebuchten
    Zusatzleistungen und etwa mit gebuchten Reiseversicherungen angezeigt. Der Kunde hat die Möglichkeit, die gesamte
    Buchung zu verwerfen oder neu durchzuführen.

    d) Mit Betätigung des Buttons „zahlungspflichtig buchen" bietet der Kunde dem VRW den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Die Betätigung dieses Buttons führt demnach im Falle des Zugangs einer Buchungsbestätigung durch den VRW zum Abschluss eines zahlungspflichtigen Reisevertrages. Durch die Vornahme der Onlinebuchung und die Betätigung des Buttons "zahlungspflichtig buchen“ wird kein Anspruch des Kunden auf das Zustandekommen eines Reisevertrages
    begründet. Der VRW ist frei in der Annahme oder Ablehnung des Vertragsangebots (der Buchung) des Kunden.

    e) Soweit keine Buchungsbestätigung in Echtzeit erfolgt, bestätigt der VRW dem Kunden unverzüglich auf elektronischem Weg den Eingang der Buchung. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Buchungsbestätigung dar und begründet
    keinen Anspruch auf Zustandekommen des Reisevertrages entsprechend dem Buchungswunsch des Kunden.

    f) Der Reisevertrag kommt mit dem Zugang der Buchungsbestätigung beim Kunden zu Stande, welche der VRW dem
    Kunden in der im Buchungsablauf angegebenen Form per E-Mail, per Fax oder per Post übermittelt.

    1.4 Weicht die Buchungsbestätigung des VRW von der Buchung des Kunden ab, so liegt ein neues Angebot des VRW vor, an welches dieser 7 Tage ab dem Datum der Buchungsbestätigung gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage
    dieses geänderten Angebots zu Stande, soweit der Kunde die Annahme dieses Angebots durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung erklärt. Entsprechendes gilt, wenn die VRW dem Kunden ein schriftliches Angebot für eine Pauschale unterbreitet hat.

    2. Leistungen, Leistungsänderungen

    2.1 Die von dem VRW geschuldeten Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit der dieser zugrundeliegenden Ausschreibung des jeweiligen Pauschalangebots und nach Maßgabe
    sämtlicher, in der Buchungsgrundlage enthaltenen Hinweise und Erläuterungen.

    2.2 Reisevermittler und Leistungsträger, insbesondere Unterkunftsbetriebe, sind von dem VRW nicht bevollmächtigt,
    Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung oder die Buchungsbestätigung hinausgehen oder im Widerspruch dazustehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern.

    2.3 Angaben in Hotelführern, Prospekten und ähnlichen Verzeichnissen, insbesondere auch in Hausprospekten der
    Unterkunftsgastgeber, die nicht vom VRW herausgegeben werden, sind für den VRW und deren Leistungspflicht nicht
    verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Gast zum Inhalt der Leistungspflicht des
    Gastgebers gemacht wurden.

    3. Anzahlung/Restzahlung

    3.1 Mit Vertragsschluss (Zugang der Buchungsbestätigung) und nach Übergabe eines Sicherungsscheines gemäß § 651k BGB ist eine Anzahlung zu leisten, die auf den Reisepreis angerechnet wird. Sie beträgt, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart und in der Buchungsbestätigung vermerkt ist, 20% des Reisepreises.

    3.2 Die Restzahlung ist 21 Tage vor Reisebeginn zahlungsfällig, falls im Einzelfall kein anderer Zahlungstermin vereinbart ist, der Sicherungsschein übergeben ist und soweit feststeht, dass die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 8. dieser Bedingungen genannten Gründen abgesagt werden kann. Bei Buchungen kürzer als 21 Tage vor Reisebeginn ist der gesamte Reisepreis sofort zahlungsfällig.

    3.3 Abweichend von der Regelung in Ziffer 3.1 und 3.2 entfällt die Verpflichtung zur Übergabe eines Sicherungsscheins, falls die Pauschalreise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75 € pro Person nicht übersteigt, falls die vertraglichen Leistungen keine Beförderung von und zum Urlaubsort beinhalten und vereinbart und in der Buchungsbestätigung vermerkt ist, dass der gesamte Reisepreis erst nach Reiseende vor Ort zu bezahlen ist.

    3.4 Soweit kein vertragliches oder gesetzliches Rücktrittsrecht des Kunden besteht und der VRW zur Erbringung der
    vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, gilt:

    a) Leistet der Reisegast Anzahlung oder Restzahlung bei Vorliegen der Fälligkeitsvoraussetzungen nicht oder nicht
    vollständig zu den vereinbarten Terminen, so ist der VRW berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Vertrag
    zurückzutreten und den Reisegast mit Rücktrittskosten gemäß Ziff. 4 dieser Bedingungen zu belasten.

    b) Ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises besteht kein Anspruch des Kunden auf Inanspruchnahme der Reiseleistungen bzw. Übergabe der Reiseunterlagen.

    4. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung

    4.1 Der Kunde kann bis Reisebeginn jederzeit von der Reise zurücktreten. Es wird empfohlen, den Rücktritt zur Vermeidung von Missverständnissen schriftlich zu erklären. Stichtag ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim VRW.

    4.2 In jedem Fall des Rücktritts durch den Reiseteilnehmer stehen dem VRW Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und die Aufwendungen des VRW wie folgt zu, wobei gewöhnlich ersparte Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche
    anderweitige Verwendung von Reiseleistungen berücksichtigt sind:

    bis zum 31. Tag vor Reisebeginn                                    10 % des Reisepreises
    vom 30. bis zum 21. Tag vor Reisebeginn                     20 % des Reisepreises
    vom 20. bis zum 12. Tag vor Reisebeginn                     30 % des Reisepreises
    vom 11. bis zum 03. Tag vor Reisebeginn                     70 % des Reisepreises
    ab dem 3. Tag vor Reisebeginn und bei Nichtanreise 90 % des Reisepreises

    4.3 Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit wird dringend empfohlen.

    4.4 Dem Kunden bleibt es vorbehalten, dem VRW nachzuweisen, dass ihr keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind, als die vorstehend festgelegten Pauschalen. In diesem Fall ist der Kunde nur zur Bezahlung der geringeren Kosten verpflichtet.

    4.5  Der VRW behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit der VRW nachweist, dass ihr wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. Macht der VRW einen solchen Anspruch geltend, so ist der VRW verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter
    Berücksichtigung etwa ersparter Aufwendungen und einer etwaigen anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.

    4.6 Werden auf Wunsch des Kunden nach Vertragsschluss Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, der Unterkunft, der Verpflegungsart oder sonstiger Leistungen (Umbuchungen) vorgenommen, so kann der VRW, ohne dass ein Rechtsanspruch des Kunden auf die Vornahme der Umbuchung besteht und nur, soweit dies überhaupt möglich ist, bis zum 32. Tag vor Reisebeginn ein Umbuchungsentgelt von € 15,- erheben. Spätere Umbuchungen sind nur mit Rücktritt vom
    Reisevertrag und Neubuchung entsprechend den vorstehenden Rücktrittsbedingungen möglich. Dies gilt nicht für
    Umbuchungswünsche, die nur geringfügige Kosten verursachen.

    5. Obliegenheiten des Reisenden, (Mängelanzeige, Kündigung, Ausschlussfrist)

    5.1 Der Reisende ist verpflichtet, eventuell auftretende Mängel unverzüglich dem VRW anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die dem Reisenden obliegende Rüge unverschuldet
    unterbleibt. Eine Mängelanzeige gegenüber dem Leistungsträger, insbesondere dem Unterkunftsbetrieb ist nicht
    ausreichend.

    5.2 Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt oder ist dem Reisenden die Durchführung der
    Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem, dem VRW erkennbaren Grund nicht zuzumuten, so kann der Reisende den Reisevertrag nach den gesetzlichen Bestimmungen (§ 651e BGB) kündigen. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn der VRW, bzw. ihre Beauftragten eine ihnen vom Reisenden bestimmte angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne
    Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder vom VRW oder ihren
    Beauftragten verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des
    Reisenden gerechtfertigt wird.

    5.3 Der Reisende hat Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reiseleistungen innerhalb eines Monates nach dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum gegenüber dem VRW unter der nachfolgend angegebenen Anschrift geltend zu machen. Eine fristwahrende Anmeldung kann nicht bei den Leistungsträgern, insbesondere nicht gegenüber dem Unterkunftsbetrieb erfolgen. Eine schriftliche Geltendmachung wird dringend empfohlen. Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die fristgerechte Geltendmachung von Ansprüchen unverschuldet unterbleibt.

    6. Besondere Obliegenheiten des Reisenden bei Pauschalen mit ärztlichen Leistungen, Kurbehandlungen,
    Wellness-Angeboten

    6.1 Bei Pauschalen, welche ärztliche Leistungen, Kurbehandlungen, Wellnessangebote oder vergleichbare Leistungen
    beinhalten, obliegt es dem Reisenden sich vor der Buchung, vor Reiseantritt und vor Inanspruchnahme der Leistungen zu informieren, ob die entsprechende Behandlung oder Leistungen für ihn unter Berücksichtigung seiner persönlichen
    gesundheitlichen Disposition, insbesondere eventuell bereits bestehender Beschwerden oder Krankheiten geeignet sind.

    6.2 Der VRW schuldet diesbezüglich ohne ausdrückliche Vereinbarung keine besondere, insbesondere auf den jeweiligen Reisenden abgestimmte, medizinische Aufklärung oder Belehrung über Folgen, Risiken und Nebenwirkungen solcher
    Leistungen

    6.3 Die vorstehenden Bestimmungen gelten unabhängig davon, ob der VRW nur Vermittler solcher Leistungen ist oder ob diese Bestandteil der Reiseleistungen sind.

    7. Haftung

    7.1 Die vertragliche Haftung vom VRW für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der
    Gesundheit resultieren, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt oder der VRW für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines
    Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

    7.2 Der VRW haftet nicht für Angaben und Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die nicht vertraglich
    vereinbarte Hauptleistungen sind und nicht Bestandteil des Pauschalangebots des VRW sind und für den Kunden
    erkennbar und in der Reiseausschreibung oder der Buchungsbestätigung als Fremdleistung bezeichnet sind, oder während des Aufenthalts als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Kur- und Wellnessleistungen, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Ausflüge usw.)

    7.3 Soweit Leistungen wie ärztliche Leistungen, Therapieleistungen, Massagen oder sonstige Heilanwendungen oder Dienstleistungen nicht Bestandteil des Pauschalangebots des VRW sind und von dieser zusätzlich zur gebuchten Pauschale nach Ziff. 7.2 lediglich vermittelt werden, haftet der VRW nicht für Leistungserbringung sowie Personen- oder Sachschäden. Soweit solche Leistungen Bestandteil der Reiseleistungen sind, haftet der VRW nicht für einen Heil- oder Kurerfolg.

    8. Rücktritt des VRW wegen Nichterreichen einer ausgeschriebenen Mindesteilnehmerzahl

    8.1 Der VRW kann, wenn in der konkreten Reiseausschreibung für eine bestimmte Reise oder in einem allgemeinen
    Hinweis im Reiseprospekt für alle oder dort genau bezeichnete Reisen auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wird, beim Nichterreichen dieser Mindestteilnehmerzahl, bis 31 Tage vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten.

    8.2 Die Mindestteilnehmerzahl ist in der Buchungsbestätigung anzugeben oder dort auf die entsprechenden Angaben in der Reiseausschreibung zu verweisen.

    8.3  Der VRW ist verpflichtet, den Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten.

    8.4  Ergibt sich schon vor Ablauf der in Ziffer 8.1 bezeichneten Frist, dass die Reise nicht durchgeführt wird, so ist der VRW verpflichtet, den Rücktritt unverzüglich zu erklären.

    8.5 Der Kunde kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der VRW in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus ihrem Angebot anzubieten. Der Kunde hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage der Reise durch den VRW diesem gegenüber geltend zu
    machen.

    8.6 Im Falle des Rücktritts durch den VRW erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.

    9. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

    Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen, nicht von dem VRW zu vertretenden Gründen nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch des Reisenden auf anteilige
    Rückerstattung. Der VRW wird sich jedoch, soweit es sich nicht um ganz geringfügige Beträge handelt, beim Leistungsträger um eine Rückerstattung bemühen und entsprechende Beträge an den Kunden zurückbezahlen, sobald und soweit sie von den einzelnen Leistungsträgern tatsächlich an den VRW zurückerstattet worden sind.

    10. Verjährung

    10.1 Vertragliche Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit einschließlich vertraglicher Ansprüche auf Schmerzensgeld, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung vom VRW oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen vom VRW beruhen, verjähren in 2 Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung vom VRW oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines
    gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen vom VRW beruhen.

    10.2 Alle übrigen vertraglichen Ansprüche nach den § 651c bis f BGB verjähren in 1 Jahr.

    10.3 Die Verjährung nach Ziffer 10.1 und 10.2 beginnt mit dem Tag, der dem Tag folgt, an dem die Reise nach den
    vertraglichen Vereinbarungen enden sollte. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag

    10.4 Schweben zwischen dem Reisenden und dem VRW Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch
    begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder der VRW die Fortsetzung der
    Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

    11. Hinweise zur Einrichtungen der alternativen Streitbeilegung; Rechtswahl- und Gerichtsstandsvereinbarung

    11.1 Der VRW weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass bei Veröffentlichung
    dieser Reisebedingungen eine Teilnahme für den VRW an der Verbraucherstreitbeilegung nicht verpflichtend ist und der VRW nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung für den VRW verpflichtend würde, informiert der VRW die Verbraucher hierüber in geeigneter Form. Der VRW weist für alle Verträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform http://ec.europa.eu/consumers/odr/ hin.

    11.2 Für Reisende, die nicht Angehörige eines Mitgliedstaats der Europäischen Union oder Schweizer Staatsbürger sind, wird für das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Reisenden und dem VRW die ausschließliche Geltung des deutschen Rechts vereinbart. Solche Reisende können den VRW ausschließlich an ihrem Sitz verklagen.

    11.3 Für Klagen des VRW gegen Reisende bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als
    Gerichtsstand der Sitz des VRW vereinbart.

    © urheberrechtlich geschützt; Noll & Hütten Rechtsanwälte, Stuttgart | München 2018-2019

    Reiseveranstalter ist:
    Verein Römische Weinstraße e.V.
    vertreten durch: Vorsitzende Christiane Horsch
    Brückenstr. 46, 54338 Schweich
    Tel. 06502-9338-0
    Fax 06502-9338-15

    Registergericht: Amtsgericht Wittlich
    Registernummer: VR 2272


     

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